Der frühmittelalteriche Friedhof von Wünnenberg-Fürstenberg (Kreis Paderborn) wurde 1982 von Bauarbeitern anlässlich der Ausschachtung eines Gasleitungsgrabens entdeckt. Die Grabungen fanden zwischen 1982 und 1984 statt.

Besonders auffällig war das Grab 61. In dem Grab befand sich eine Ringknaufspatha mit silber-vergoldetem Knauf und silbernen Zierblech in Vogelkopfform am Griff, ein Sax, ein Schilddornschnalle mit drei Halfteln (alles silber-vergoldet) und diverse weitere Grabbeigaben. Die Scheiden der Waffen bestanden aus Holz mit Bastumwickelung. Desweiteren wurden Stofffragmente in Köperbindung gefunden. Leider konnten diese nicht mehr genauer analysiert werden. Der Franke wird auf ca.580 n.Chr. datiert.
















Quellen nach:
Walter Melzer: Das frühmittelalterliche Gräberfeld von Wünnenberg-Fürstenberg





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